Beilharz feiert
75 Jahre Holzbautradition

eine erfolgsgeschichte

Die Gründung der Johannes Beilharz KG im Jahr 1938 kennzeichnet den Auftakt einer nachhaltigen Erfolgsgeschichte. 1907 übernahmen Friedrich und Johannes Beilharz die Geschäfte ihres Vaters Johannes. Hierzu zählten der Vertrieb und die Reparatur von Landmaschinen sowie das Aufstellen von Göpeln für den Antrieb von Maschinen. Noch vor dem Ersten Weltkrieg erweiterte Beilharz neben dem Bau eines Sägewerks seine Aktivitäten um die Herstellung von Schrotmühlen, Getreidereinigungsmaschinen, Putzmühlen, Rodelschlitten wie auch Waschmaschinen und Wäscheschleudern. 
Der Tod von Johannes Beilharz 1937 veranlasste dessen vier Söhne, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Sie gründeten ein Jahr darauf die Johannes Beilharz KG. Deren Sortiment fand regen Anklang: Allein 1940 verzeichnete die Firma einen Absatz von 12.324 Handwagen und ergänzte die eigene Palette während des Zweiten Weltkriegs um  die Fertigung von Panjewagen.

Die 50er-Jahre

Die Anfänge der 50er-Jahre waren bei der Johannes Beilharz KG geprägt von einer deutlichen Ausweitung des Programms wie auch der zugehörigen Varianten und beinhalteten unter anderem die Entwicklung einer Straßenkarre. Gerade dieser vermeintlich unscheinbare Artikel sollte die spätere Entwicklung des Unternehmens nachhaltig beeinflussen  – öffnete er doch die Tür zu einem völlig neuen Kundenkreis: den Straßenbauämtern. 

Aufwärts ging es auch mit der wirtschaftlichen Entwicklung: Die Anzahl der Belegschaft erhöhte sich von 100 zu Anfang der 50er-Jahre binnen 10 Jahren knapp um die Hälfte auf rund 150 Mitarbeiter. Und die packten tüchtig mit an – 1959 waren insgesamt 5 neue Werkhallen sowie das Büro- und Lagergebäude entstanden. Zugleich wurde das Programm um Straßenwärterhäuschen erweitert, die dank ihrer Beilharz-typischen Schräggiebel im ganzen Land die Popularität des Unternehmens deutlich steigerten.

Ein erfolgreiches Familienunternehmen wächst

Hans, Sohn von Firmengründer Eugen Beilharz, sowie Arthur Schweizer, der Schwiegersohn von Ernst Beilharz, standen vor der nicht unerheblichen Aufgabe, die Vielseitigkeit des Produktprogramms zu ordnen. So entstanden, unter der Leitung von Hans Beilharz, die Bereiche Straßenausrüstungen, Arthur Schweizer übernahm die Leitung der Bereiche Holzbau und Industrie­elektronik. Es folgten Rationalisierungen und eine Modernisierung des EDV-Systems. Dies ermöglichte es der Beilharz KG, ihre Aktivitäten auch auf die USA und die arabischen Länder auszudehnen. Im Bereich der Straßenausrüstungen führten stetige Weiterentwicklungen zur Erweiterung des Sortiments. Für frischen Wind sorgte die Neuorientierung von Beilharz in Richtung Wohnhaus, die sowohl fachlich als auch organisatorisch entsprechende Anpassungen erforderlich machte. 

Beilharz Heute

Heutzutage bietet Beilharz-Haus unter der Leitung von Dipl.-Ing. (FH) Architektin Daniela Schweizer überwiegend im süddeutschen Raum mit den Linien „Architektenhäuser“ und „Modulhäuser“ Spitzenprodukte für anspruchsvolle Marktsegmente. Charakteristisch ist neben dem hohen ökologischen Anspruch auch die Kombination aus Architektur, Qualität und Sicherheit. Dipl.-Ing. (BA) Stefan Beilharz verantwortet das zweite Geschäftsfeld: Beilharz-Straßenausrüstungen. Beilharz fertigt und vertreibt in den Bereichen  Straßenausrüstungen, Baustellen-/ Verkehrsabsicherung, Winterausrüstung sowie Engineering das komplette Produktprogramm für sichere und leistungsfähige Straßen.

Beide Geschäftsfelder sind geprägt durch innovative Entwicklungen, deren Resultate umgehend in die aktuellen Produkte einfließen. Nicht zuletzt diesem unermüdlichen Innovationsgeist ist es zu verdanken, dass Beilharz auch jetzt, mit 75, nicht nur auf dem neuesten Stand der Technik ist, sondern auch weit darüber hinaus bleiben wird.

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