Das Beilharz Bausytem Durch und durch ökologisch

Für ein gesundes Wohnklima

Beilharz Häuser sind hochwertige ökologische Energiesparhäuser aus dem nachwachsendem Natubaustoff Holz. Sie erreichen ihre überdurchschnittlich gute Energiebilanz durch das ökologische Beilharz-Konzept, welches das Haus als Ganzes betrachtet. Die Wärmedämmsysteme „Öko“ und „ÖkoPur“ stehen darin im Mittelpunkt. Sie unterscheiden sich im Dämmstoff: „Öko“ mit einer hochwertigen Mineralwolle und „ÖkoPur“ nutzt eine biologische Holzfaserdämmung ohne chemische Stabilisierungsträger. Beide Systeme umfassen Außenwände, Innenwände, Decken und Dach. Die Außenwand mit Holzfassade, Putzfassade oder kombinierter Holz-Putz-Fassade ist diffusionsoffen und tauscht Luftfeuchtigkeit aus – Wohngesund und allergikergerecht.

Zudem sind die Wandsysteme mit ökologischen Gipsfaserplatten „Fermacell“ verkleidet, die ohne jegliche chemische Verleimung hergestellt werden, und nicht mit verleimten Holzbauplatten wie Spanplatten oder OSB. Sie sind damit frei von chemischen Schadstoffen und tragen das IBO-Gütezeichen des „Österreichischen Institutes für Baubiologie und Ökologie“.

Unser Bausystem im Detail

  • Außenwände

    Zweischalige Außenwände: massive Rahmenkonstruktion mit 18 cm starkem kerngetrenntem und getrocknetem Konstruktionsvollholz S 10 nach DIN 1052 und DIN 4047 sowie einer 5 cm starken Vorsatzschale aus getrocknetem Rahmenholz.

    Wärmedämmung „Öko“ mit Mineralwolle
    Außenwand mit Putz- oder Holzfassade: um = 0,15 W/m²K als Mittelwert

    Wärmedämmung „ÖkoPur“ mit Holzfaserdämmung
    Außenwand mit Putz- oder Holzfassade: um = 0,16 W/m²K als Mittelwert

    1. Fugenlose Putzfassade, 2. Hinterlüftete Fichte-Keilstülpschalung, 3. Holzfaserdämmplatte, 4. Mineralwolle „Knauf Insulation“, 5. Massive Rahmenkonstruktion, 6. Gipsfaserplatte „Fermacell“, 7. Winddichtigkeitsbahn, 8. Holzrahmen, 9. Mineralwolle „Knauf Insulation“ („Öko“)/Holzfaserdämmung („ÖkoPur“), Installations­ebene für Elektro, Lüftung, Sanitär, 10. Gipsfaserplatte „Fermacell“

  • Innenwände

    Wärme- und schallgedämmte Innen­wände. Massive Rahmenkonstruktion mit 100 mm starkem kerngetrenntem und getrocknetem Konstruktionsvollholz S 10 nach DIN 1052 und DIN 4074.

    Wärmedämmung „Öko“ mit 100 mm starker Mineralwolle

    Wärmedämmung „ÖkoPur“ mit 80 mm starker Holzfaserdämmung

    1. Gipsfaserplatte „Fermacell“, 2. Wärme-/Schalldämmung, 100 mm Mineralwolle „Knauf Insulation“ („Öko“)/80 mm Holzfaserdämmung („ÖkoPur“), 3. Holzrahmen 100 mm, 4. Gipsfaserplatte „Fermacell“, 5. Belag z. B. Fliesen

  • Decke

    Mehrschalig aufgebaute Holzbalken­decke mit hohem Schallschutz und bester Wärmedämmung. Balkenlage nach statischen Erfordernissen mindestens 240 mm stark.

    Wärmedämmung „Öko“ mit 100 mm starker Mineralwolle bei ausgebauten Dachgeschoss

    Wärmedämmung „ÖkoPur“ mit 80 mm starker Holzfaserdämmung bei ausgebauten Dachgeschoss

    1. Bodenbelag (Baustufe 5), 2. Anhydrit-Fließestrich (Baustufe 3), 3. Trennlage (Baustufe 3), 4. Trittschalldämmplatte (Baustufe 3), 5. Wärmedämmplatte, 6. Schadstoffgeprüfte Holzwerkstoffplatte, 7. Deckenbalken, 8. Wärmedämmung: 100 mm Mineralwolle „Knauf Insulation“ („Öko“)/80 mm Holzfaserdämmung („ÖkoPur“) (Baustufe 3), 9. Lattung, 10. Gipsfaserplatte „Fermacell“ (Baustufe 3), 11. Holzsichtschalung oder genutete Dreischichtplatten

  • Dach

    Pfettendach mit Leimholzpfetten, Dachneigung und Kniestock nach Planunterlagen, außen liegende Sparren an den Giebelseiten, Dachvorsprung an den Giebeln ca. 30 cm, an den Traufen ca. 40 cm einschließlich Rinne. Dacheindeckung Finkenberger Pfanne, auch „selbstreinigende“ Ausführung. Dachrinne, Ablaufrohre bis Unterkante Kellerdecke reichend und Verblechungen in Titanzink.

    Gesamtwärmedämmung mit Zwischensparrendämmung „Öko“: um-Wert = 0,14 W/m²K

    Gesamtwärmedämmung mit Zwischensparrendämmung „ÖkoPur“: um-Wert = 0,15 W/m²K

    1. Betondachsteine „Finkenberger Pfanne“, 2. Lattung/Konterlattung, 3. Holzfaser-Aufdachdämmung 60 mm, 4. Wärmedämmung „Knauf Insulation“ („Öko“)/Holzfaser („ÖkoPur“), 5. Vollholzsparren, Zwischensparrendämmung, Kraftpapier, Lattung, Gipsfaserplatte „Fermacell“, 6. Regenrinne in Titanzink

Im Winter warm, im Sommer kühl

Holzfaserdämmung ist ein vergleichsweise schwerer Dämmstoff mit hohem Wärmespeichervermögen. Dies vermindert in den Sommermonaten die Temperaturhöhe und verzögert den Wärmedurchgang ins Innere des Hauses. Die Räume bleiben deshalb im Sommer angenehm kühl.

Temperaturverlauf

Ein wenig Bauphysik

  • Luft- und Winddichtigkeit: Wohlige Wärme und Behaglichkeit stellen sich nur dann ein, wenn im Raum keine Zugluft aufkommen kann. Deshalb sind Beilharz-Häuser konstruktiv innen luftdicht und außen winddicht konzipiert.
  • Diffusionsoffenheit: Bei Beilharz sind alle Außenwände, ob verputzt oder holzverschalt, und der Dachbereich diffusionsoffen. Das heißt, die Außenhülle des Hauses erlaubt den Austausch von Wasserdampf und sorgt so für ein angenehmes Wohnklima.